Mit Profit zur grünen Energiebilanz

Auf greenXmoney können Privatanleger und Firmen in „grüne Kilowatt“ investieren. Das Anlagemodell misst Investment und Rendite in Kilowatt und Euro. Diese Transparenz hilft nicht nur, Rendite und Risiken genau einzuschätzen – sondern zeigt auch, wie grün die eigene Energiebilanz ist.

torsten-blumenthal-und-murat-sahin

Eine nachhaltige Energiebilanz bedeutet, mehr grünen Strom ins Netz einzuspeisen, als man an Energie verbraucht. Für viele ist dies ein Traum – der oft daran scheitert, dass die räumlichen Gegebenheiten nicht passen oder schlicht die baulichen Maßnahmen gescheut werden.

Mit greenXmoney kann jeder eine grüne Energiebilanz erreichen – ohne Solarzellen auf dem Dach, aber mit festen Renditen. Auf der Handelsplattform des Neu-Ulmer Start-Ups finden die Betreiber regenerativer Energieerzeugungsanlagen und private oder gewerbliche Investoren zusammen. Wer in Windkraft- oder Photovoltaikanlagen investieren möchte, findet auf der Webseite mehrere grüne Kraftwerke zur Auswahl.

Das von greenXmoney entwickelte Investitionsmodell setzt auf größtmögliche Transparenz. Die Anleger erwerben durch Forderungskaufverträge die künftigen Stromerträge einer Energieanlage. Da das Investment sowohl in Kilowatt als auch in Euro gemessen wird und das Erneuerbare-Energien-Gesetz die Vergütung der eingespeisten Stromerträge garantiert, ist die Rendite somit klar kalkulierbar. Investoren können einsehen, welche Sicherheiten -wie etwa Versicherungen- die entsprechenden Anbieter bieten. Somit können sie selbst entscheiden, welche Art von Energie, Windkraft oder Sonnenstrom, von welchem Anbieter für sie produziert und ins Netz eingespeist wird.

„Es werden durch die Anbieter mehr Sicherheiten eingebracht, als bei vielen Angeboten auf dem weißen Kapitalmarkt. Und eine Rendite mit derzeit fast 4,5 Prozent muss sich am Markt sicher nicht verstecken,“ erklärt Torsten Blumenthal, Gründer von greenXmoney, „Da man auf unserer Plattform sein Investment auch zum Weiterverkauf anbieten kann, sind die ‘Wattpapier’ genannten Verträge zudem flexibler als viele andere Investmentformen.“ Vor allem geht es Blumenthal und seinem Mitgründer Murat Sahin aber darum, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. „Kunden von greenXmoney wissen sehr genau, was ihr nachhaltiges Investment leistet. Das ist wohl der wichtigste Unterschied zwischen dem ‘Wattpapier’ und anderen nachhaltigen Geldanlagen wie Nachrangdarlehen, Fonds oder Genussscheinen.“

Kunden von greenXmoney können in einem virtuellen Kraftwerk nachvollziehen, wie viel grüne Energie durch ihr Investment erzeugt wird. Ein integrierter Energiebilanz-Rechner zeigt zudem, wie nachhaltig die persönliche Energiebilanz ausfällt. Geplant ist, ein Zertifikat einzuführen für Kunden, deren Investment mehr grünen Strom erzeugt als sie verbrauchen. So haben beispielsweise Unternehmen mit Nachhaltigkeitsanspruch ihre grüne Energiebilanz schwarz auf weiß, erhalten dafür noch eine jährliche Rendite.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *